Schulträger:
Schulstiftung der
Erzdiözese Freiburg

30.07.10 11:48 Alter: 37 days

Paris – immer eine Reise wert

 

Bei Paris denken die meisten an die „Stadt der Liebe“, den Eiffelturm, die Seine, das Moulin Rouge… wir, der Leistungskurs Französisch der 12. Klasse, hatten gemeinsam mit Herrn Hollergschwandner in der Projektwoche die Gelegenheit, den Charme der französischen Hauptstadt hautnah zu erleben.

Am 22. Juli 2010 machten wir uns gleich morgens auf den Weg. Dank des TGV und der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke kamen wir bereits am frühen Mittag in Paris an. Dadurch konnten wir schon am ersten Tag sehr viel sehen: Zunächst stiegen wir die vielen Stufen zur Kirche Sacré Coeur hinauf und schlenderten anschließend durch das Künstlerviertel Montmartre. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Moulin Rouge, wo einige Jungs ihre tänzerischen Fähigkeiten an einer Straßenlaterne zum Besten gaben, fuhren wir weiter zum Triumphbogen. Dort mussten wir nochmals unzählige Stufen bis ganz nach oben bezwingen. Aber die tolle Aussicht auf die Champs-Elysées, der größten und berühmtesten Straße von Paris, machte unsere müden Füße auf jeden Fall wieder wett.

Nach einem anstrengenden, aber sonnigen und interessanten ersten Tag ging es am darauf folgenden Tag mit dem Programm weiter. Dieses begann mit der Besichtigung der Catacombes, weitläufigen Gängen, die sich tief unter Paris befinden. Dort werden unzählige Knochen und Schädel von den Friedhöfen in und um Paris aus der Antike aufbewahrt, was eine sehr unheimliche und gruselige Stimmung bei uns hervorrief. Erleichtert, wieder unter die Lebenden und an das Tageslicht zu kommen, ging es weiter zu der berühmten Kirche Notre-Dame und anschließend zum Sommerevent Paris-Plages, ein aufgeschütteter Sandstrand mit Liegestühlen entlang der Seine. Da wir über dessen touristische Anziehung bereits eine Französisch-Klausur geschrieben hatten, fanden wir es besonders spannend, die Attraktion live zu erleben. Weiter ging es zum Louvre, eines der berühmtesten Kunstmuseen, wo wir einige weltbekannte Kunstwerke wie die Mona Lisa anschauen konnten. Leider war das Museum aber schrecklich mit Touristen überfüllt, sodass wir froh waren, eine kurze Pause im Hotel machen zu können, bevor es abends zum Eiffelturm weiterging. Auf diesen hatten wir uns besonders gefreut. Der Aufstieg auf die verschiedenen Plattformen des Turms dauerte gefühlte zehn Stunden, aber die Aussicht von ganz oben war überwältigend, sodass sich das lange Warten auf jeden Fall gelohnt hatte. Nach dem ebenfalls wieder sehr lang andauernden Abstieg setzten wir uns auf die Champs de Mars zu Fuße des Eiffelturms. Dort genossen viele Pärchen und Gruppen den romantischen Ausblick auf den beleuchteten Eiffelturm, was uns Paris’ Ruf als „Stadt der Liebe“ veranschaulichte.

Am dritten Tag besichtigten wir das Musée d’Orsay, das wir jedoch erst mit einer Stunde Verspätung aufgrund von ausfallenden Metrolinien und Komplikationen mit den Tickets erreichten. Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die einige zum Shoppen, andere zum Ausruhen von den vielen Eindrücken und dem vielen Laufen der letzten Tage verbrachten. Den letzten Abend ließen wir mit einem gemeinsamen Essen im Restaurant und anschließend einer gemütlichen Runde am Ufer der Seine ausklingen.

Am letzten Tag besuchten wir den größten Flohmarkt von Paris, bevor wir uns am Nachmittag, erschöpft, aber beeindruckt von der Hauptstadt, wieder auf den Rückweg nach Deutschland machten.